Bäcker und Konditor Flindt
Loading…

50 Jahre Flindt seit 2. November 1962 in Wentorf

 

Der Anfang

Am 2. November 1962 übernahm der Firmengründer Hans Flindt unsere Bäckerei in Wentorf, in der Hauptstr. 5.

Wentorf war ein beschaulicher aufstrebender Ort mit 2 Bundeswehrkasernen. Wir belieferten die Kantinen mit Brot und Brötchen.

Wentorf hatte damals noch einen dörflichen Charakter. Zwischen 2 Bauernhöfen stand unsere Bäckerei. Auf der anderen Straßenseite gab es schon eine kleine Anzahl von Geschäften. Es fing mit der Post an, die man heute noch erkennen kann, einem Lebensmittelhändler mit Bedienung. Zucker, Mehl und Salz wurde noch mit der Hand abgewogen.

Es war für Hans Flindt und seine Frau Anna ein arbeitsreicher Weg. 7 Tage die Woche wurde von nachts bis abends gearbeitet. Das Ladengeschäft war am Anfang sehr mühsam. Man mußte sich das Vertrauen der Wentorfer erst durch Qualität, Frische, gutes Brot und Kuchen erarbeiten.

Um Geld für die Modernisierung der Backstube und den kohlebeheizten Backofen zu erwirtschaften, suchten meine Eltern nach zusätzlichen Absatzmöglichkeiten. Es wurde eine Verkaufstour mit einem VW Kastenwagen erarbeitet. Das Auto war vollgepackt mit Brot und Kuchen und fuhr auf einer bestimmten Route von Haus zu Haus.

Der handgemauerte alte Ofen wurde durch einen Öl beheizten Backofen ersetzt. Der Fortschritt ließ dann auch langsam die Brot- und Brötchenvielfalt wachsen. Zu der Zeit wurden große Mengen Brot verzehrt. Der Ofen war von nachts bis nachmittags ausgelastet.

 

Tradition und Innovation bringen den gewünschten Erfolg

Der Ort wandelte sich und allmählich verschwanden die Bauernhäuser und es entstanden moderne neue Geschäftshäuser. Unser ganzer Stolz in den 70er Jahren war die Verkaufstheke mit ausziehbaren Kühlfächern. Sonntags von 10 bis 12 Uhr war die große Kuchenschlacht. Erst wurden die Kuchen gebacken und dann im Laden verkauft. Die Entwicklung des Sortiments nahm zu und so wurden nach einiger Zeit wieder Veränderungen vorgenommen. In den 80er Jahren wurden größere Kühlräume, Lagermöglichkeiten für Rohstoffe usw. benötigt. In 2 Garagen wurde ein Mehlsilo eingebaut. Die Mehlsackschlepperei hatte ein Ende. Gleichzeitig wurde der erste Stickenofen eingebaut. Nun konnte man auf einmal 20 Bleche Brötchen backen. Der Verkaufsraum wurde erweitert und von Grund erneuert, mit großer Kühltheke und Theke für Teegebäck und Pralinen. Das Sortiment wurde erweitert und Spezialitäten zu Weihnachten kreiert. Die Konditorei bekam eine Schokoladenüberziehmaschine um die vielen Gebäcke mit Schokolade zu umhüllen.

 

Bäckerei Flindt heute

Die Nachfrage nach leckeren Keksen wuchs stetig, so dass wir heute das ganze Jahr ein wechselndes Sortiment haben.

Die Verzehrgewohnheiten änderten sich. Belegte Brötchen und Snacks wurden hergestellt. Ein Lieferservice für Firmen und Feiern mit belegten Brötchen, Canape und natürlich auch Kuchen wurde eingerichtet.

Auch der Ort veränderte sich. Die Kasernen verschwanden und ein neuer Ortsteil entstand. Um unseren Kunden und Neubürgern das backende Handwerk näher zu bringen entstand der Sonntagsverkauf direkt aus der Backstube. Sehen, gucken, schmecken und natürlich riechen. Ein immer wieder tolles Erlebnis.

 

50 Jahre Flindt

Rechtzeitig zum 50-jährigen Firmenjubiläum wurde das Haus noch einmal komplett umgebaut und die Verkaufsräume mit einem Sitzbereich erweitert. Die Brote und das Gebäck aus der „Opa Hans“ Serie werden noch genau nach den Rezepturen des Firmengründers gebacken.

Wir, die Familie Flindt und alle Mitarbeiter, stehen für Qualität und Frische.